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Aug
09

Amazon und der Tod der Zeitungen!

Amazon kauft die Washington Post – warum? Eine kurze Marketing-Analyse des „Werbetherapeuten“

Amazon und der Tod der Zeitungen!

(NL/9705488341) Er ist der Gottseibeiuns der Buchbranche und mittlerweile auch der größte Gemischtwarenhändler der Welt. Jeff Bezos hat (als Privatmann) die Washington Post gekauft. Alle fragen sich warum? Alois Gmeiner – der Werbetherapeut – meint: „Ganz einfach, Bezos will den drögen Verlegern zeigen, wie man mit Zeitungen auf modernen Wegen Geld verdienen kann. Denn, schnöde Werbung hat die ach so seriösen Journalisten ja noch nie gestört. Vom Verkauf selbst haben Zeitungen noch nie gelebt. Aber, die Zeiten, wo man ein Anzeige um 10.000,- Euro verkaufen konnte sind halt vorbei. Guter Rat wird verzweifelt gesucht und Bezos wird aus Zeitungen interaktive Warenkataloge machen. Schlecht? Ich glaube nicht – warum auch. Wo doch schon jetzt in großen Magazinen jede 3 oder 4 Seite eine Werbeeinschaltung ist und sich sogar die seriös recherchierten Texte wie Einschaltungen großer Markenanbieter lesen. Bezos wird das Überleben der Zeitungen sichern!“ Eine Analyse von Alois Gmeiner http://www.werbetherapeut.com

Laut Marketingfachmann Alois Gmeiner, haben die alten Printmedien immer noch nicht Ihre eigene Vertriebs- und Marketingpower verstanden. Gmeiner ist der Meinung, die Zeitungen nutzen ihre eigenen Vertriebskanäle noch viel zu wenig, um das eigene enorme Leserpotential auch zu Kundschaft zu machen. „Dafür war man sich als Verleger noch zu fein“, so Alois Gmeiner. Der Unternehmenscoach kitzelt in Brainstormingsessions neue Ideen aus seinen Klienten, um sie auf die gerade stattfindende Revolution in Vertrieb, Handel und Marketing einzustimmen.

Gmeiner: „Neue Ideen und Innovation sind der Motor!“

Zeitungen agieren immer noch wie vor 100 Jahren!
Vor kurzem war der 310. Geburtstag der WIENER ZEITUNG, älteste Zeitung der Welt, und wenn man es sich überlegt, erscheint die Zeitung immer noch „fast“ genauso wie vor 100 Jahren. Gmeiner: „Redakteure schreiben Texte – Drucker Drucken – Leser kaufen das Produkt Zeitung – Basta. Daran hat sich in 300 Jahren nichts geändert.“ Jetzt könnte man natürlich die Frage stellen – Ja, aber was bitte sollen Verleger denn sonst machen? Wurstsemmeln verkaufen?

Geprüfte und faire Designer-Möbel von meiner Lieblingszeitung!
Und genau darauf hat Gmeiner eine klare Antwort: „Ja, denn genau das wird Bezos in Bälde bei der Washington Post machen. Denn er weiß, was viele Verleger noch immer nicht verstanden haben. Leser bedeuten Marktmacht und Werbepower. Um Himmels Willen, warum verlangen denn die Tageszeitungen für eine A4-Seite 100.000,- Euro Anzeigentarif? Und warum wird diese enorme Summe zwar immer seltener, aber doch noch immer bezahlt? Weil Handelsfirmen, Autokonzerne und Reiseveranstalter genau diese Breitenwirkung suchen, um Ihre Produkte einem großen Publikum zu präsentieren und daran zu verdienen! Genau diesen Werberaum können Zeitungen aber durchaus auch dafür nützen, selbst und auf eigene Rechnung Produkte zu verkaufen, die das Branding und damit das Image der Zeitung haben. T-shirts und billige Logouhren sind zu wenig. Warum nicht das FRANKFURTER ALLGEMEINE ELEKTROCAR im Leasing anbieten. Mehr Geld als bei einem Abo ist da allemal drin.“

Es gibt laut Gmeiner erst sehr wenige Verlage, die sich dieser eigenen Marktmacht bewusst sind. Gmeiner: „Die Tageszeitung ÖSTERREICH ist so ein Beispiel. Da begegnet man schwindenden Anzeigenschaltungen durch eigene innovative Cross-Verkäufe. Man könnte es modern auch als Affiliate-Marketing bezeichnen. Da werden Autoleasings angeboten, es gibt täglich eine Reiseangebotsseite eines eigenen Reiseveranstalters, der mit der Zeitung kooperiert. Und es wird natürlich versucht, mit einer eigenen Buchreihe Geld zu verdienen. Ich selbst habe mal darüber mit dem Verlag verhandelt, ein erotisches Kochbuch für eine Wiener Promilady zu verfassen. Die prognostizierten Verkaufszahlen des Büchleins würden jedem normalen Verleger die Tränen in die Augen treiben – vor Neid. Wie man hört, geht auch das Senderkonglomerat ProSiebenSat.1 Media AG, bereits Deals mit Firmen ein, um TV-Sendezeit gegen Umsatzbeteiligung zu vermitteln. Da hat man scheinbar etwas verstanden. Bezos hat das schon lange! Und ich habe nichts dagegen, wenn statt Kleinanzeigen, plötzlich Katalogseiten mit interaktiven QR-Codes in der Zeitung stehen. Die Zeitungen müssen sich nur endlich mit diesem Paradigmenwechsel anfreunden lernen. Es wird ihnen nichts anderes übrigbleiben.

Tipps der Redaktion mit Affiliate-Links – eine Win-Win Situation:
Schon jetzt geben doch Zeitungen massiv Tipps oder präsentieren Top-Ten Listen – egal ob die besten Autos, die sparsamsten Kühlschränke oder die aktuellen Buchbestseller in allen möglichen (und zur Zeitung passenden) Rubriken und Thehmengebieten. Also, warum nicht in die Printausgabe QR-Codes einbauen, die direkt mit Bestellmöglichkeit des Artikels verbunden ist. Die Zeitung müsste sich weder um Verrechnung, Versand oder Reklamation kümmern. Sie kriegt nur Ihre Provision. Basta!
Auf Tablet- oder Handyausgaben der Zeitung ist es noch einfacher – ein Tingertipp auf den Bildschirm und schon ist man in der Bestellannahme des Anbieters.“

Journalistengehirne arbeiten bei Marketingüberlegungen langsam und seeeehr konservativ!

In Österreich und Deutschland haben erst wenige Zeitungen die Zeichen der Zeit gedeutet. Die Zeitungsverlage sind immer noch der Meinung, eine seriöse Zeitung könnte (wenn überhaupt) nur gleichfalls seriöse Printprodukte verkaufen – oder CDs. Warum eigentlich?
Gmeiner: „In jeder Tageszeitung gibt es Anzeigen für Autos, Haarshampoo oder Hämoridencreme, da regt sich kein Verleger auf – aber selbst so was verkaufen. Igitt. Dabei – rund 50 Prozent der über 45-jährigen leiden unter Hämoriden und damit sind wir bei der halben Leserschaft von FRANKFURTER ALLGEMEINEN oder DIE PRESSE oder ZÜRCHER ZEITUNG. Ein enormes Potential. Einen genialen Ideenansatz bringt seit einigen Jahren DIE ZEIT mit ins Spiel. Ein Printtitel, bei dem sicherlich niemand eine ernsthafte Seriositätsdiskussion beginnen würde. Ein Fixstern der klassischen Qualitäts-Journalisterei. Ich habe es in meinem Buch NO-Budget Marketing beschrieben. Einige Male im Jahr bringt die Zeit eine große und umfangreiche Beilage heraus, und veranstaltet mit den verschiedensten Produkten und Dienstleistungen eine Versteigerung. Nichts Ungewöhnliches möchte man meinen, aber dazu muss man wissen, dass eine Einschaltung erst mal gratis ist und nur bei erfolgtem Verkauf eine Provision von DIE ZEIT verrechnet wird.“

Fazit: Die Wirtschafs- und Medienwelt ändert sich in den letzten Jahren so rasch, dass ständige Updates erforderlich sind. Gmeiner empfiehlt – ganz einfach mal in Ruhe nachdenken und brainstormen – brutal querdenken. „Meine Klienten oder auch meine Seminarteilnehmer schauen mich immer ganz entgeistert an, wenn der Werbetherapeut mal wieder mit einer verrückten Idee kommt, aber ganz ehrlich – genau diese verrückten Ideen haben immer das meiste Potential.“

In diesem Sinn darf man den Verlagsleitern der guten alten Tageszeitungen nur wünschen, sich nicht immer nur im eigenen Saft zu wenden, sondern hin und wieder mal in ihren dicken Chefredaktionssesseln zurückzulehen und sich ein paar coole Kids oder alte verrückte Werbetherapeuten einzuladen, die das ganze Journalisten-Leser-Geschäftskonzept mal von Grund auf in Frage stellen. Brainstormen nennt man das!

Der Werbetherapeut berät seine Klienten (vor allem KMU aller Branchen, Freiberufler, Anwälte, Ärzte, etc) und hat seit einigen Jahren auf der Website http://www.werbetherapeut.com einen eigenen GRATIS Downloadbereich eingerichtet, in dem man viele Stunden Audiobücher und viele e-books rund um die Themen „Low Budget Marketing, Werbung und PR“ downloaden kann. Immer wieder erhält Der Werbetherapeut e-mails von Jungunternehmern, die sich über diese Ressource Ihr Wissen über Werbung aneignen und zwei und mehr Stunden im Downloadbereich verbringen. „Schön – freut mich“, wie der Werbetherapeut freudig betont.

Seit einiger Zeit gibt es auch einen GRATIS Werbecheck http://www.werbetherapeut.com/index.php/gratiswerbecheck , wo Unternehmer Ihre aktuelle Website und auch Ihr Werbekonzept überprüfen lassen können. Der Werbetherapeut beantwortet jeden Check persönlich und gibt praktische Tipps für Werbe-, Marketing- und PR-Aktionen. Der Werbetherapeut hält Coachings und Brainstormings in seiner Praxis in Wien, aber auch direkt im Unternehmen des Klienten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Sein Fazit: Meine Erfahrung aus der täglichen Arbeit mit Klienten zeigt, oft genügt es in einem kurzen Coaching-Gespräch oder Brainstorming, kleine Anpassungen oder Änderungen im Geschäftskonzept einzufügen, um aus einem Rohrkrepierer einen echten Seller zu machen.“

Aktuelle Sachbücher des Werbetherapeuten:
http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_n_1?rh=n:186606,n:403434,k:Alois Gmeiner&keywords=Alois Gmeiner&ie=UTF8&qid=1375863287&rnid=541686

Kontakt:
Der Werbetherapeut
Alois Gmeiner
Rembrandtstraße 23
1020 Wien
0043/699 133 20 234
werbetherapeut@chello.at
http://www.werbetherapeut.com

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